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MA Educational Media SOL-Tagebuch

Studienbrief Didaktisches Design Forumsposting 2

November 23rd, 2006 by esculham in Uncategorized · No Comments

Hier die Antwort von Jan und meinen Kommentar dazu:

Jan, am 22.11:

Ich denke, das Problem ist der Einsatz von eLearning in den Geisteswissenschaften. Da dort v.a. Texte in LMS gelegt werden, kann ich allein in der Technik auch keine Verbesserung zum Buch sehen.Das ist in der Tiermedizin etwas ganz anderes. Es ist schon ein großer Unterschied, ob ich in einem Buch beschreibe, ob ein Pferd lahmt, oder ob ich dieses in einem Video zeige. Das lässt sich auf Untersuchungstechniken, Operationen etc. ausbreiten.

Weiterhin sehe ich in den neuen techniken v.a. eine Gelegenheit, didaktische Fragen, die traditionell in vielen Studienrichtungen gar nicht gestellt werden, auf den Tisch zu bringen. Während wir in Vorlesungen gar nicht über Lernziele sprechen, hinterfragen wir diese bei CBTs schon. Das färbt dann auch auf die traditionelle Lehre ab.

Trotzdem hat der Stuidenbrief natürlich recht, dass erst ein gutes didaktisches Konzept alles aus den neuen Medien herausholt.

Vielleicht sollte Marco diese Diskussion in den gruppenübergreifenden Fachbereich verschieben, dass die Fachtutorin und evtl. sogar der Autor des Briefes mitdiskutieren können.
Ich, am 22.11.:

Dass mit den Anforderungen an die CBT, kann ich unterschreiben. Es ist schon erstaunlich, welche hohen Anforderungen an eine interaktive CBT gestellt werden und wie wenig der üblichen Lehre abverlangt wird. Hier (CBT) wird die eierlegende Wollmilchsau für nur 9,99 Euro gesucht, dort werden basale Prinzipien des Controllings oder einer Balanced Scorecard, wie es übrigens partiell in einigen Ländern bereits geschieht, als Teufelszeug verbannt. CBT/WBT ist dabei in jeder einzelnen Komponente extrem erklärungswürdig und -bedürftig. Ob das auch bei Schullehrern nach dem Referendariat so ist, vage ich mal sehr frech hier zu bezweifeln….- auch wenn sich daran etwas ändern mag.Ein zweites, damit verknüpftes Problem ist das der Metaebene. Ich erlebe in meinem tagtäglichen Geschäft, daß sich ganze Berufsgruppen weigern, überhaupt noch einmal selbst das Lernen persönlich zu erleben. Es gilt hier das Prinzip des „Ausgelernthabens“ und anderer deutscher Sprüche, die klar machen sollen, dass das Lernen seinen Platz eher in frühen Lebensjahren habe. Doch wollen Mitglieder dieser Gruppen stets beurteilen und v.a. entscheiden, welches Lehr- und Lernmaterial für die Endnutzer, die Lerner, das adäquate ist. Sie wollen beobachten, analysieren, ohne selbst sich mal in die Perspektive des Anwenders “herunterzubringen”.

Von einem chinesischen Freund bekam ich dazu einmal ein sehr schönes Bild zu diesem Thema präsentiert. Wie nähern sich in Peking ein amerikanischer und ein deutscher Wissenschaftler dem Phänomen des klassischen chinesischen Theaters? Der deutsche Wissenschaftler läuft sofort in eine Bibliothek und liest alle Bücher, die es zum Thema „Chinesisches Theater“ gibt. Der amerikanische Wissenschaftler schließt sich einer Theatergruppe und versucht selbst, chinesisches Theater zu spielen….

Eins kann ich mir jedoch nicht verkneifen: zu den Geisteswissenschaften gehört alles, was mit Sprachen zu tun hat. Nun, Jan, ich lebe seit 10 Jahren von Sprachlernsoftware….ich weiß aber, was Du sagen möchtest: häufig werden Bücher einfach als CD-Rom herausgebracht. Dies ist ganz besonders bei den Schulbuchverlagen (”CD zum Buch”) der Fall. Der Grund hierfür liegt m. E. aber in der Erwartung des deutschen Marktes: erstens erwarten viele tatsächlich eine Software für max. 9,99 Euro zu kaufen (am liebsten für 2,99 Euro…) und zweitens sind ein Großteil der Käufer, die interaktive Lernsoftware kaufen immer noch jenseits der 30, mit akademischer Vorbildung, die sozusagen mit dem Buch in der Hand ausgebildet wurden - so man internen Recherchen der Lernsoftware-Anbieter glauben schenken darf, was jedoch meiner beruflichen Erfahrung in dieses Bereich voll und ganz entspricht. Das Fachpublikum, z.B. Lehrer oder Fachinformatiker, lernt selbst kaum mit interaktiven Lernmedien.

So kommen bspw. Firmen auf die Idee, die Werke Kants, das Lexikon der Pädagogik einfach lieblos, völlig textbasiert und überhaupt nicht interaktiv auf CD zu brennen und mit recht gutem Erfolg in allen gängigen Kanälen verkaufen (habe jede Menge davon, weil wir mal eine einschlägige Vertriebspartnerschaft hatten).

Was das mit “didaktischen Design” zu tun hat? Nun, das ist gerade der Punkt!!

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Studienbrief Didaktisches Design Forumsposting 1

November 23rd, 2006 by esculham in Uncategorized · No Comments

Habe eben in der Bahn den 1. Studienbrief “zum ersten Mal zur Kenntnis” genommen. Ich werde Ende der Woche beginnen, wie be- und versprochen, unser Wiki zu füllen. Dabei werde ich auf eine stärkere Zuordnung zu den Themen der Studienbriefe achten, was wir bisher außer acht gelassen haben.

Etwas verstört hat mich an dem Studienbrief die - von mir vielleicht nur “gefühlte” - Skepsis gegenüber den Einsatz neuer Medien überhaupt.

Dies scheint nochmals den am Wochenende mehrfach verhandelten - und von mir jetzt verstandenen und im Studium berücksichtigten - Gegensatz von “theorein” und “pragma” zu belegen….

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MA Edu Media Präsenzwochenende

November 19th, 2006 by esculham in Uncategorized · 3 Comments

Die ersten Klausuren des Studiums wurden geschrieben. Es läßt sich noch nicht viel sagen, da die Kategorien, in denen be- und geurteilt wird, noch nicht ganz klar sind. Die meisten Teilnehmer hatten den wohl üblichen Eindruck, “mindestens ein bis zwei Klausuren” wiederholen zu müssen.

Positiv, wenn auch mitunter ein wenig zu emotional (womit ich mich auch selbst meine), war die recht offene Aussprache mit unserem Tutor. Vielleicht finden wir nun einen Weg, die Ansprüche des Studiums und unsere (meine) Ansprüche an das Studium miteinander in Einklang zu bringen. Wir werden sehen.

Gut war es auch mit ”Feuerwasser” (O-Ton Jan) unsere qwerts-Gemeinschaft zu befestigen. Ein übliches Mittel unter Männern, Gemeinsames herauszustreichen….

In dem Gespräch mit dem Tutor mußte ich jedoch konstatieren, daß wir noch besser lernen müssen, uns gemeinsam und geschlossen nach außen zu artikulieren. Diskussionen über den richtigen Kurs nach innen, Geschlossenheit nach außen. Dies ist besonders wichtig im Hinblick auf das gemeinsame Vorhaben, ein Unternehmen zu gründen. 

Geklärt werden müssen daher weiterhin wichtige Fragen der Zusammenarbeit. Diese sollten in einem LOI festgehalten werden, welches von allen Teilnehmern unterschrieben werden muß - immer noch bevor ein Unternehmen überhaupt als beabsichtigt angesehen werden darf. Wichtig sind Fragen der finanziellen Ausstattung des Unternehmens, Rechte, Pflichten, Zuständigkeiten, Verantwortung der Gesellschafter, Ein- und Ausstieg in die Gesellschaft, Entscheidungswege (nicht alles kann immer schnell entschieden werden, wenn vorher abgestimmt wird…) und Institutionen  der internen Kommunikation, z.B. für den Konfliktfall. Das sind nur einige, noch ungeordnete Punkte. Es ist aber wichtig, diese Punkte zu klären, damit keine enttäuschten Erwartungen, keine Konfliktpotentiale, keine Illusionen oder Grillen entstehen. Ein Ansatz wäre vielleicht eine strikte Trennung der Funktionen des Unternehmens, in Technik/Design, Operations, Kommunikation (Vertrieb, Marketing, PR), Finanzen/Betriebswirtschaft (Einkauf, Rechnungswesen, Steuern usw.) und später hoffentlich noch Personal. Dies würde insbesondere Entscheidungswege deutlich vereinfachen. Derjenige, der auf diesen Feldern entscheidet, muß Autonomie besitzen. Trotzdem wird die Frage nach dem Geschäftsführer, dem Gesicht nach außen, bestehen bleiben. Das müssen wir regeln.

Daß sich Medienprojekt und Firmengründung nicht vereinigen lassen, hat mich im ersten Moment sehr enttäuscht. Dieser Zahn ist mir von den Tutoren gezogen worden. Das verwundert mich insofern, weil die zu starke oder einseitige Betonung des Akademischen nach meinem Dafürhalten dem Geist des (angelsächsisch geprägten) postgraduierten Master-Studienganges widerspricht. Aber nun gut. Sei es drum.  Ich erkenne andererseits im zweiten Nachdenken auch hierin das Positive: man unterliegt nicht mehr akademischen Regularien und kann somit den Erwartungen und Erfordernissen an ein zu gründendes Unternehmen unmittelbarer gerecht werden.  Um Herrn Wowereit zu zitieren: “Und das ist auch gut so!”

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Vorüberlegungen zum Gruppenprojekt - Kommentar von Jan

October 30th, 2006 by esculham in Uncategorized · No Comments

Mit der Bevorzugung der GmbH-Form hast Du selbstverständlich recht, Jan.

Idealerweise gründet man mit eigenem Kapital eine GmbH und holt sich dann zusätzliches Geld von Investoren/Banken etc. Am besten von der KfW - so man langfristigere Ziele im Auge hat.

Zunächst ist jedoch wichtig, den BP auszuarbeiten und den genauen Kapitalbedarf anhand der (Unternehmens-) Ziele zu ermitteln. Die Ordnung eines BP ist auch für uns intern, für die Regelung der Binnenverhältnisse, von elementarer Bedeutung. Klarheit und Transparenz könnte somit von Beginn an hergestellt werden - für mich eine der wichtigsten Anforderungen an ein solches Projekt mit mehreren Partnern, ganz unabhängig von anderen Fragen wie Rechtsform, Standort (bei unserem Geschäft von untergeordneter Bedeutung) etc. pp.  

Dies alles kann m.E. in kleinen und großen Medienprojekten als Vorarbeiten innerhalb des Studiums für den größeren BP geleistet werden. 

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Brasilien-Projekt Teil 2

October 29th, 2006 by esculham in Uncategorized · No Comments

Ein solches Mammut-Projekt kann nur einfach geplant werden, nach dem Motto KISS (Keep it simple and stupid). Andernfalls kommt man in Teufelsküche, zumal sehr viele Menschen involviert werden müssen, die keine Vorkenntnisse auf dem Gebiet der Didaktik haben. 

I. Lernsoftware

Die Lernsoftware übernimmt gleichsam den behavioristischen Teil des Sprachlernkurses. D.h. hiermit werden Sprach-(Speech Recognition), Hör-(Sprachausgabe), Strukturübungen mit einer auf mehrere, unterschiedliche Sprachen ausgedehnten, standardisierten Sprachlernsoftware eintrainiert.

II. Präsenztraining

Ergänzend dazu wird es Präsenzphasen mit Lehrern geben. Diese haben die Aufgabe, die Schüler abzuholen, wo sie stehen, also in einem kognitivistischen Ansatz, und üben das eher statische Material aus Lernsoftware, Übungsbücher, Grammatiken etc. in praktischen Situationen ein.

III. Tutoren

Den konstruktivistischen Anteil übernehmen die Tutoren. Die Tutoren organisieren runde Lerntische und sprechen mit den Lernern in der Zielsprache. Darüber hinaus organisieren sie Wikis, Mindmaps etc. in der Zielsprache. Dabei leiten sie nur an und ein. Der Rest wird von den Schülern selbst kreiert.

IV. Tests

Regelmäßiges Testen stellt einerseits die Qualität sicher. Andererseits gibt es den Lernern ein Feedback über das bisher Geleistete, über den Lernfortschritt. Es ist auch ein Mittel des Controllings, da Lerner besser von Lehrern und Tutoren gesteuert werden können, “Problemfälle” identifiziert werden können.

So oder so ähnlich soll das Projekt seitens der Didaktik aufgestellt werden. Die ersten zwei Jahre stellen ohnehin die Erprobungsphase dar. Später müssen die Ziele den Gegebenheiten, dem Leistungsstand der Studenten angepasst werden. 

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Vorüberlegungen zum Gruppenprojekt

October 28th, 2006 by esculham in Uncategorized · 4 Comments

Die Idee mit dem Risikokapital ist auch deshalb gut, weil man ein Muster, ein Ordnungsprinzip für das Gesamtprojekt hat. Ein BP könnte gleichsam das Dach darstellen unter dem dann in einzelnen Medienprojekten die einzelnen Themenfelder ausgearbeitet und zusammengedacht werden. Dabei werden sich die meisten Medienprojekte sicher mit dem Produkt selbst beschäftigen, was den Ausbildungs- und Erfahrungshintergründen der meisten qwerts-Teilnehmer und dem Ansatz des Studiums entspricht. Ob man das Projekt letzten Endes dann wirklich realisiert und somit kommerzialisiert, steht auf einem anderen Blatt. 

Ein solcher Business Plan (BP) könnte folgende grobe Einteilung haben:

A. Executive Summary (Zusammenfassung)

B. Das Unternehmen

                                 I. Rechtsform

                                 II. Unternehmensentwicklung

                                 III. Unternehmensleitbild und -strategie

                                 IV. Management

                                 V. Unternehmensorganisation

C. Produkt und/oder Dienstleistung

                                  I. Produktbeschreibung

                                  II. Produktentwicklung

                                  III. Zukünftige Produkte

D. Marketing und Vertrieb

                                  I. Abgrenzung und Beschreibung des Marktes/Branche          

                                  II. Einflußfaktoren und zukünftige Marktentwicklung

                                  III. Risikoszenarien

                                  IV. Marketingstrategie

                                  V. Positionierung

E. Finanzplan und Finanzierung

                                   I. Planannahmen

                                   II. Investitionsplan

                                   III. Rentabilitätsvorschau

                                   IV. Liquiditätsplan

                                   V. Geplante Finanzierungsstrategie

                                   VI. Einsatz von Finanzierungsmitteln

                                   VII. Einflußfaktoren auf die Unternehmensfinanzierung

Dies wäre ein erstes Grobschema. Es soll lediglich zeigen, welche Themen bei der Aufstellung eines solchen Projektes zu berücksichtigen sind, welche Themen abzuarbeiten sind.

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Risikokapital - Kurzreflexion zum Kommentar von Peter Weiland

October 27th, 2006 by esculham in Uncategorized · 1 Comment

Was ist notwendig, um bspw. einen VC/BA zu überzeugen? Ungeordnet kurze Gedankensplitter:

1 - Nachweis, ob Markt vorhanden

2 - Marketing-, Markt-, Vertriebs-, Expansionsstrategie 

3 - Rechnet es sich: sind die Zahlen aus dem BP schlüssig, nachweisbar, plausibel?

4 - Rendite! Gibt das Projekt eine attraktive Rendite für die Investoren her?

5 - Die Personen! Meistens interessiert Investoren mehr die Leute und deren CV hinter dem Projekt als das Fachliche selbst. Diese Personen bürgen sozusagen für die fachliche Qualität eines Vorhabens.

Später mehr.

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Über das Thema Klausuren hinaus…I Have A Dream!

October 26th, 2006 by esculham in Uncategorized · 6 Comments

frei nach dem Motto Martin Luther Kings möchten wir noch eine “weitere Sau” durch das Dorf jagen:

Unser Wunschtraum wäre es, mit unserer Lerngruppe, den qwerts, ein gemeinsames und später ggf. auch kommerziell verwertbares Projekt aufzulegen, d.h. zu planen, durchzuführen, zu steuern, zu kontrollieren und zu profitieren! Dieses diente dann nicht ausschließlich dazu, Medienprojekte und Abschlußarbeiten zu realisieren und mehr oder weniger erfolgreich zu bestehen. Es hätte einen praktischen, weit über das Studium hinausreichenden Charakter einer Case-Study.

Hierbei könnten die völlig unterschiedlichen Talente, Begabungen und Berufserfahrungen idealerweise einfliessen. Das gibt eine so heterogene, kleine Gruppe (nur vier Mann) wie die unsrige her. Roland, André und Jan haben u.a. technische, kommunikationswissenschaftliche/pädagogische, naturwissenschaftliche bzw. organisatorische Hintergründe, ich hätte beispielsweise einen kaufmännischen und geisteswissenschaftlichen Hintergrund (z.B. im Bereich Fremdsprachen). Das würde sich ideal ergänzen. Synergien würden entstehen. Erfahrungen im Management eines (Edu-?)Projekts könnten gewonnen werden - kooperatives Lernen und Arbeiten in Vollendung!

Ein Vorschlag wurde bereits von mir via Email unterbreitet, heute abend per Skype diskutiert und von den Mitgliedern ergänzt, verändert, weiterentwickelt. In wieweit was und wie realistisch ist, muß noch behandelt werden. Ein Ergebnis des Gesprächs war, daß mehrere Mitglieder mit den ähnlichen Ideen “schwanger gehen” - noch “idealer” für die Realisierung unseres gemeinsamen Projekts!! Dadurch ist ein gleichmäßiger Input aller qwerts gewährleistet.

Eine weitere Elaborierung unseres Projekts ist für die Woche nach der Klausur anvisiert worden. Über Art und Inhalt des Projekts schweigen sich die Mitglieder der qwerts einstweilen noch aus. 

Eine gute Zusammenarbeit ist das! 

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Nachschlag zur Skype-Sitzung und den Postings der letzten Tage

October 21st, 2006 by esculham in Uncategorized · 5 Comments

Ich habe gestern noch etwas anderes gelernt: wenn Gruppenmitglieder offen sind, kann man wirklich die Stärken eines jeden kooperativ und zum Wohle aller nutzen. Das ist eine wertvolle Erfahrung für mich, bin ich doch mittlerweile etwas anderes im Beruf gewöhnt. Ich merke wie wichtig Offenheit ist.

Ehrlich gesagt, bin ich aus dem Job viel zu sehr mit unnötiger, kontraproduktiver Geheimniskrämerei, Befehl und Gehorsam (es gibt ein schönes Modell vom guten alten Hegel, “Herrschaft und Knechtschaft”….), Management by Champignon (wo sich Köpfe zeigen - abschneiden!), Machiavellismus, eben Spiele der Macht und der eigenen Selbstbehauptung (andere nennen es Profilneurosen) konfrontiert, die Fortschritte und Fortkommen nur im Schneckentempo zulassen.

Unsere konstruktive, kooperative, von außen oder der Studienleitung eben nicht organisierte Lernweise, in der jeder einbringt, was er kann oder aber, fast noch wichtiger, was er nicht kann (und die anderen helfen ihm), halte ich für das bessere und überlegenere Modell. Ganz zu schweigen von dem bereits ausführlichst besprochenen Nürnberger Trichter-Modell….

Diese Art zu arbeiten, zu lernen, zu studieren ist die humanere: geht sie doch von einem positiven Menschenbild aus. Einem Menschen, der nicht faul und dumm ist, sondern Fähigkeiten und Kenntnisse besitzt, der grundsätzlich leitungsbereit und -willig ist. Das ist übrigens auch das Gegenteil dessen, was der Zeitgeist via Politik und Medien als Bild vom Menschen vermittelt.

Hielt ich es doch früher ausschließlich mit von Humboldt, dem großen deutschen Humanisten. Er, der Mitbegründer der deutschen Universität, fasste seine Forderung Anfang des 19. Jahrhunderts nach einer neuen Universität mit dem folgendem Satz pathetisch zusammen: “Freiheit und Einsamkeit” (es war die Forderung nach Freiheit und Unabhängigkeit der Lehre von gesellschaftlichen, politischen Zwängen). Dies hatte ich mir zu eigen gemacht.

Meine jetzt gemachte Erfahrung sagt mir demgegenüber: “Freiheit und Kooperation”!

 

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André, Jan, Roland, Horst - ein starkes Team!

October 20th, 2006 by esculham in Uncategorized · 1 Comment

Ich fand was wir heute gemeinsam auf den Weg gebracht haben sehr überzeugend und auch dem Studiengang gerecht:

Zunächst haben wir unser Lernen geplant, uns auf ein gemeinsames Vorgehen verständigt, dann Tools gesucht, dann implementiert, uns alle gegenseitig auf die gleiche technische Ballhöhe gebracht via Skype-Konferenz. In den nächsten Tagen werden wir sie auf unsere Lernsituation hin füllen und anpassen. So soll es sein!

Wir haben FreeMind als Mindmaping-Programm gemeinsam installiert und bereits eine Mindmap erstellt. Dann wurde ein Wiki gemeinsam eingerichtet und mit ersten Einträgen gefüllt. Vermittels des ebenfalls eingerichteten Feedreaders bei allen können wir nun  sehen, wer wann was ergänzt hat.

Unsere Gruppe hat eine gute Eigendynamik. Das gefällt mir sehr!

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